Search engine Advertising
Lesedauer: 2 Minuten

Was ist SEA? Lohnt sich das überhaupt?

SEA steht für Search Engine Advertising und bezeichnet die Platzierung von bezahlten Textanzeigen in den Suchergebnisseiten aller Suchmaschinen. Dazu gehört nicht nur Google, sondern auch Yandex, Bing, Baidu und andere. Textanzeigen werden mit eingestellten Keywords platziert.

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Was ist der Unterschied zwischen SEA und SEM

SEM steht für Search Engine Marketing und wird oft mit SEA (Search Engine Advertising) gleichgesetzt. Das stimmt nur bedingt, da SEA Teil des Suchmaschinenmarketings ist. Eine weitere Teilmenge des Suchmaschinenmarketings ist die Suchmaschinenoptimierung (SEO), die versucht, das organische Ranking von Websites zu verbessern.

Wie funktioniert SEA

Auf den Suchergebnisseiten ist oberhalb der regulären Suchergebnisse noch Platz für bis zu 4 Anzeigen. Wo Anzeigen geschaltet werden, richtet sich nach dem Keyword und den Kosten des Klicks nach dem PayperClick-Prinzip. Beim PayperClick (PPC)- oder CostperClick (CPC)-Prinzip zahlen Sie nur, wenn tatsächlich auf die Anzeige geklickt wird. Für jedes Keyword gibt der Werbetreibende ein Cost-per-Click-Gebot ab. Gebot läuft bei jeder Suchanfrage im Hintergrund und je höher das Gebot, desto wahrscheinlicher erscheint die Anzeige.

Was ist der Qualitätsfaktor

Neben dem Höchstgebot, das ein Werbetreibender bereit ist, für einen Klick zu zahlen, beeinflussen andere Faktoren das Anzeigenranking. Die Summe dieser Faktoren ergibt den sogenannten Qualitätsfaktor für ein Keyword. Diese errechnet sich aus drei Faktoren:

  • Qualität der Zielseite
  • Relevanz der Anzeige für die Suchanfrage
  • Vorherige Klickraten

Beispiel: Wenn viele Nutzer schon einmal auf eine Anzeige geklickt haben, aber nur sehr kurz auf der Seite verweilten, ist das für die Suchmaschine ein Zeichen dafür, dass der Inhalt der Seite irrelevant ist. Dadurch sinkt der Qualitätsfaktor und die Platzierung von Anzeigen auf den Top-Positionen wird für Werbetreibende schwieriger und teurer. Der Grund für dieses Vorgehen ist, dass Suchmaschinenanbieter eine hohe Qualität und ein gutes Nutzererlebnis sicherstellen wollen, damit Nutzer nicht die Suchmaschine wechseln. Der Qualitätsfaktor wird von Google für jedes Keyword separat berechnet und reicht von 1 bis 10, je höher desto besser. Auch

Was versteht man unter Targeting

Der Begriff Targeting lässt sich ins Deutsche mit „Zielgruppenansprache“ übersetzen. Beim Targeting geht es also darum, Anzeigen möglichst genau auf eine definierte Zielgruppe auszurichten. Im Bereich SEA und Display-Marketing (= Platzierung von Bannern auf den richtigen Webseiten) werden Anzeigen möglichst genau auf die Zielgruppe zugeschnitten, um Streuverluste zu minimieren und Budgets effizient einzusetzen.

Welche Anbieter gibt es für SEA

Neben Google gibt es auch Bing, Yahoo!, Yandex und Baidu, um nur einige mit relevantem Marktanteil zu nennen. Google hat jedoch mit über 80 % den größten Marktanteil Weltweit. Im deutschsprachigen Raum ist Google mit über 90 % Marktanteil der mit Abstand wichtigste Player im Game.

Warum ist SEA sinnvoll

  • Kurzfristige Maßnahmen: Maßnahmen, die kurzfristig umgesetzt werden können und Wirkung zeigen. Dies ist besonders nützlich für neue Produkte oder Themen, die in der organischen Nische noch nicht gut ranken.
  • Effektive Kostenkontrolle: Mit einem festgelegten Tagesbudget hast du die Kosten im Griff.
  • Mess- und Optimierungsmöglichkeiten: Unter anderem können die Kosten eines Klicks mit der Anzahl der Conversions verknüpft werden, um den Return on Investment zu berechnen.
  • Gebietsbezogene Ausrichtung: SEA bietet die Möglichkeit, in Städten, verwandten Regionen oder in der Nähe von Aktivitätsstandorten zu werben. Somit können Diffusionsverluste minimiert werden.

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